Kannenbäckerland-Touristik-Service geht an den Start

Es ist geschafft, möchte ich heute sagen. Die Kooperation mit der Verbandsgemeinde Ransbach–Baumbach im Touristikbereich wird nun auch sichtbar.

Das neue gemeinsame Logo

Im Februar 2010 wurde ein Wettbewerbsbeitrag der beiden Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach prämiert. In der Folgezeit hatten die Mitarbeiter der beiden Verwaltung viele Arbeitssitzungen, Workshops und Besprechungen zur Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit. Nachdem im Winter des letzten Jahres die beiden Verbandsgemeinderäte der Zusammenarbeit zugestimmt hatten, konnte am gemeinsamen Auftritt weitergearbeitet werden.

Zukünftig werden alle Aktivitäten im Tourismus durch den Kannenbäckerland-Touristik-Service gebündelt und bearbeitet. Neben der gemeinsamen touristischen Vermarktung der Region Kannenbäckerland werden Veranstaltungen gemeinsam beworben und die Wünsche und Bedürfnisse der Hotelerie und Gastronomie aufgenommen und damit neue Angebote geschaffen. Dieser gemeinsame Auftritt soll auch in einem identischen Auftreten deutlich werden, daher wurde ein neues Logo mit der ortsansässigen Firma Hartmann + Koch, Hillscheid, erarbeitet und heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Logo in Spiralform mit dem Text „Kannenbäckerland – Herz der Keramik“ gibt sehr gut die Tradition und die Menschlichkeit unserer Region wieder. Die Farbgebung in Grün, Blau und Orange gibt die Farben wieder, die sich in unserer Landschaft finden. In einer Landschaftsillustration wird das Kannenbäckerland stilisiert und man kann „mit den Augen spazieren gehen“.

Stilisierte Landschaftszug

Der Tourismus in der Region Kannenbäckerland hat einen durchaus hohen Stellenwert. Das Europäische-Tourismus-Institut hat in der Beratungsleistung, das war der Preis für den gewonnen Wettbewerb, hervorgehoben, dass im Kannenbäckerland ca. 800 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit durch die Beherbungsbetriebe vorgehalten werden. Hier wird ein Umsatz von ca. 30 Mio. € erwirtschaftet. Man sieht, dass Tourismus auch ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor ist, der nicht nur den Touristen zu Gute kommt. Auch die Bürger in den Gemeinden profitieren durch eine bessere Struktur und damit verbunden einer guten Lebensqualität.

Ich bin froh, dass es kein Konkurrenzdenken zwischen den Verbandsgemeinden gibt und freue mich auf die gemeinsamen neuen Wege im Tourismus. Die nächsten Schritte werden in der Umsetzung einer neuen Internetseite www.kannenbaeckerland.de liegen und dem Ausbau von Prädikatswanderwegen und der Ausschilderung von Radwegen liegen. Hauptaufgabe wird aber die enge Zusammenarbeit mit den Hotels in der Region werden.

Vorstellung des neuen Logos im Keramikmuseum
Die Verantwortlichen für die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit

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