Rotwildhegegemeinschaft stellt Projekt vor

Die Mitglieder der „Rotwildhegegemeinschaft Montabaurer Höhe Nord“ haben den Waldbesitzern ein Projekt zum Schutz des Rotwildes vorgestellt. In unterschiedlichen Gebieten, verteilt über den ganzen Bereich der Montabaurer Höhe, sollen im kommenden Frühjahr Ruhezonen für das Wild eingerichtet werden. In diesen Ruhezonen wird es den Tieren ermöglicht ungestört Nahrung aufzunehmen. Durch die intensive Nutzung des Waldes als Erholungsgebiet fühlt sich das Wild gestört und deshalb halten sich die Tiere vielfach in geschützten Waldbereichen auf. Dort fehlt die Nahrung und es kommt zu Schäden an den Bäumen. Schon jetzt haben die Jagdausübungsberechtigten gemeinsam mit den zuständigen Revierleitern Äsungsflächen angelegt um dem Wild notwendige Nahrung anzubieten und auch dadurch Wildschäden im Wald zu vermeiden.

Äsungsfläche im Bereich der Montabaurer Höhe
Äsungsfläche im Bereich der Montabaurer Höhe

Das Projekt der Rotwildhegegemeinschaft zeigt wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verantwortlichen Grundstückseigentümern, dies sind im Bereich der Montabaurer Höhe die Gemeinden und das Land Rheinland-Pfalz, den Revierleitern, dem Forstamt und den Jagdausübungsberechtigen/Jägern ist. Nur gemeinsam kann das empfindliche Ökosystem Wald vor Schäden bewahrt werden. Es wäre gut, wenn sich alle Gemeinden dem Projekt anschließen.  RHG (2 von 2)

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