Bürger- und kundenfreundliche Verwaltung

Die Verbandsgemeindeverwaltung wird den guten Weg der Bürgernähe und Aufgeschlossenheit gegenüber den Kunden fortsetzen und weiterentwickeln. Kunden einer Verwaltung sind für mich die Bürgerinnen und Bürger, Ortsbürgermeister, Rats- und Ausschussmitglieder sowie die vielen Personen die sich ehrenamtlich engagieren.

Die angedachte und für ein Jahr ausprobierte Samstagsöffnung wurde von der Bevölkerung nicht angenommen. Der zusätzliche Aufwand (Organisation, Heizkosten usw.) hat sich bei maximal 5 Besuchern an einem Samstag nicht gerechnet. Im Frühjahr 2011 werden die Öffnungszeiten in der Verwaltung dennoch weiter ausgedehn. So wird die Verwaltung zukünftig jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr (Montag, Dienstag und Donnerstag) und am Mittwoch von 8 Uhr bis 18 Uhr durchgehend geöffnet sein. Am Freitag verbleibt es bei den normalen Öffnungszeiten von 8 Uhr bis 12 Uhr. Selbstverständlich wird man auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbaren können.

Die demografische Entwicklung führt dazu, dass die Kunden in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Hier muss entweder der öffentliche Personennahverkehr deutlich verbessert werden, um die Erreichbarkeit der Verwaltung zu gewährleisten. Eine andere Möglichkeit wäre im Zusammenspiel mit der Stadt und den Gemeinden einen „Stadtbus“ einzurichten, der die Ortsgemeinden und Randgebiete anfährt. Aber auch für diese Lösung gibt es Schwierigkeiten. Aufgrund von konzessionierten Busstrecken, müssen die Busunternehmen und deren Interessen berücksichtigt werden. Eine Konkurrenz zu diesen soll nicht erfolgen. Es gibt eine schnelle und wirkungsvollere Alternative. Die Verbandsgemeindeverwaltung wird in den Ortsgemeinden Sprechstunden einrichten. So müssen die Bürger nicht zur Verwaltung, sondern die Verwaltung kommt zu Ihnen. In Hillscheid werden schon ehrenamtliche Strukturen aufgebaut um dem demografischen Wandel zu begegnen. Dieses bürgerschaftliche Engagement, Anbieten von sozialen Dienstleistungen, muss durch die Verwaltung unterstützt werden. Ziel soll es sein, den Älteren unter uns das Leben in gewohnter Umgebung so lange wie möglich zu gewährleisten.

Bei der Weiterentwicklung der Verwaltung werde ich auch verstärkt auf das Internet setzen. Online Anträge und Bürgerinformationssystem sind schon heute abrufbar, doch diese Dienstleistungen müssen ausgebaut werden. eGovernment (das Verwalten mit Informations- und Kommunikationstechnologien über elektronische Medien) soll verstärkt Einzug in unsere Verwaltung halten, um Informationen rund um die Uhr abrufen zu können. Den Aufbau eine geographischen Informationssystems (GIS – es werden digitale Grundkarten mit raumbezogenen Sachdaten zusammengeführt) möchte ich vorantreiben. Hier können ua. Bebauungspläne und Umweltinformationen online recherchiert werden.

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