Meine Ziele

Ich möchte als Bürgermeister der Verbandsgemeinde helfen die Gemeinden in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht fortzuentwickeln. Hier muss die Verwaltung alle Kraft aufbieten, um die anstehende Herausforderung des demografischen Wandels zu bewältigen. Das Aufgabengebiet wird sich für die Kommunen hierdurch qualitativ und quantitativ verändern. Viele Netzwerke wurden hierzu schon gegründet. Gleichgültig ob der Seniorenbeirat für die Verbandsgemeinde, die Bürgergemeinschaft „Mach Mit“ in Hillscheid, die Glaubensgemeinschaften, Interessenverbände, Vereine sowie das eingerichtete Seniorenbüro in der Verbandsgemeindeverwaltung. In den Netzwerken arbeiten viele ehrenamtliche Kräfte die sich der Herausforderung des demografischen Wandels stellen.

Die Infrastruktur muss sich dem Wandel anpassen, wenn man nicht dauerhaft die Einwohner verlieren möchte. Dem gilt es entgegenzuwirken, beispielsweise mit der Stärkung der Stadtmitte in Höhr-Grenzhausen oder den Ortskernen in Hillscheid, Hilgert und Kammerforst. Dies sind zuerst Aufgaben der jeweiligen Kommune, die jedoch nur in Zusammenarbeit mit einer guten Verwaltung umgesetzt werden können. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinde, Stadt und Ortsgemeinde sowie vielen ehrenamtlichen Arbeitskreisen durfte ich in den letzten Jahren begleiten und möchte dies auch weiterhin ausgeprägt mit meiner Amtsführung verbinden.

Meine langjährige Erfahrung, gleichgültig ob als Büroleiter oder nun als Bürgermeister, zeigt mir, dass die Verwaltung auf die Bürger zugehen muss. Dies kann mit technischen Hilfsmitteln erfolgen, auf Neu-Deutsch „eGovernment“, dem Internet, oder auch durch die Einrichtung von durchgehenden Öffnungszeiten. In Einzelfällen besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Bürger aus zuhause. Durch die von der Landesregierung durchgeführte  Kommunalreform wurden neue weitere neue Aufgaben und Herausforderungen auf die Kommunalverwaltungen übertragen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir diese Umstellung fast unbemerkt vollzogen. Die Kommunalreform wurde weitestgehend unter den Schlagworten der Fusion von Gemeinden in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Eine Fusion steht für uns nicht zur Frage, gleichwohl müssen wir über den Tellerrand schauen. Zusammenarbeit mit anderen Kommunen oder privaten Unternehmen zur Aufgabenbewältigung soll helfen Prozesse zu optimieren und Kosten einzusparen. Mit einer kompetenten Verwaltung ist dies zu bewältigen.

Auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten dürfen die Kommunen den Umweltschutz nicht aus den Augen verlieren, neben den klassischen Aufgaben der Verbandsgemeinde „Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung“ möchte ich in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden eine Vorbildfunktion für die Bürgerschaft ausüben. Auch vor Ort müssen wir der Verantwortung für unsere Umwelt gerecht werden.
Hier gilt es auch die Energiewende vor Ort zu bewältigen. Eine Herausforderung in unserer Verbandsgemeinde, wie im Land oder im Bund. Neuerungen und Entwicklungen in diesen Bereichen möchte ich mich nicht verschließen. Es gilt aber immer abzuwägen, was für uns in der Verbandsgemeinde insgesamt richtig ist.

Wichtig ist das zuhören, verstehen, nachdenken und dann auch zu entscheiden.

Die in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen begonnene vertrauensvolle Integrationsarbeit mit Bürgerinnen und Bürger fremder Herkunft muss fortgesetzt werden.

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