ICE Tunnelübung – hoffentlich immer nur ein Planspiel

In der vergangenen Nacht kam es zu einer Großübung von unterschiedlichen Einsatzkräften aus dem Westerwaldkreis und dem Landkreis Neuwied. Im ICE Tunnel „Himmelberg“ wurde ein entgleister ICE als Übung simuliert. Unterschiedliche Szenarien, Entstehungsbrand und ein versperrter Noteinstieg, waren die Ausgangslage. Realistisch kam dann auch noch das schlechte Wetter in vergangenen Nacht dazu und stellte prompt weitere Herausforderungen für die Rettungskräfte dar. Es war beeindruckend wie professionell unsere ehrenamtlichen Rettungskräfte mit der Schadenslage umgingen. Für die Rettungskräfte am eigentlichen Einsatzort, im Tunnel und auf den Sammelplätzen, kam nicht die enorme Hektik eines Realfalls auf. Anders sah dies schon im Bereich der Technischen Einsatzleitung aus. Dort musste organisiert und koordiniert werden, sehr realistisch.

Lagebesprechung der TEL durch KFI Axel Simonis um 02.30 Uhr

Über 600 Personen nahmen an dieser Übung teil, die ich mit anderen Personen als Zuschauer begleiten durfte. Rettungskräfte von Feuerwehr (darunter auch Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen), Rettungs- und Sanitätsdienste, THW, Polizei, DRK, Bundeswehr und Deutsche Bahn stellten sich der nächtlichen Übung, hoffen wir, dass es immer nur eine Übung bleibt.

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